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Trampolin
Trampolin

Andacht Gemeindebrief Juni-August 2022

Seit längerem steht bei mir ein Minitrampolin. Wie der Name schon sagt, ist es ein kleines Trampolin. Riesige Trampolinsprünge kann man damit nicht machen. Aber es ist so klein, dass es

drinnen in einem Zimmer stehen kann. So kann ich auf dem Trampolin hüpfen, auch wenn es in Strömen regnet oder es draußen schon dunkel ist. Auf dem Trampolin zu hüpfen macht nicht nur Spaß, es ist auch gesund. Die Gelenke werden geschont und trotzdem kommen sämtliche Muskeln in Bewegung. Der kleine Moment der Schwerelosigkeit entspannt die Muskeln und Bandscheiben. Und durch das Auf- und Abhüpfen wird der Kreislauf trainiert und alles gut durchblutet. Vor allem aber macht mir das Trampolinhüpfen Spaß! Wenn ich mich über etwas geärgert habe oder mir Sorgen um etwas mache, dann hilft mir das Trampolin, wieder auf andere Gedanken zu kommen. Ich hüpfe meinem Ärger und meinen Sorgen davon. Mit jedem Hüpfer wird mir wieder leichter und weiter ums Herz. Ich atme durch. Und bei jedem Landen auf der Sprungmatte spüre ich den Boden unter mir, der mich trägt und auffängt.

Und dann denke ich an Gott. Wenn ich zu Gott bete, dann kann ich meinen Ärger und meine Sorgen bei Gott ablegen. Ich weiß, dass Gott mich hört und mich versteht. Ich kann loslassen, was mich bedrückt. Und ich kann wieder durchatmen. Wenn ich Gott vertraue, kann ich spüren, wie Gott mir Leichtigkeit schenkt. So als würde ich auf dem Trampolin hüpfen. Das, was schwer ist und was mich bedrückt, ist immer noch da. Aber mit Gott zusammen ist es leichter zu tragen. Gott schenkt mir diese Leichtigkeit. Und zugleich schenkt mir Gott einen festen Grund, auf dem ich sicher stehen kann. Und auch wenn ich falle, weiß ich: Gott fängt mich auf. Gott schenkt mir einen federnden Grund, der mich sanft auffängt und hält und mir wieder neuen Schwung für die Leichtigkeit schenkt.

Ich wünsche Ihnen, dass Sie diese Leichtigkeit in Ihrem Leben immer wieder mit Gott zusammen erleben können.

Ihre Dorothea Luber