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Doppelkonzert: „Cammbo“ und die „Im-pact-Band“ in St. Michael

Doppelkonzert:  „Cammbo“ und die „Im-pact-Band“ in St. Michael
Doppelkonzert: „Cammbo“ und die „Im-pact-Band“ in St. Michael

Am 22. März traten zum ersten Mal überhaupt die beiden Bands Cammbo aus Holtorf und die Impact-Band aus Nienburg gemeinsam auf. In insgesamt vier Musikblöcken wechselten sich die zwei Jugendbands ab. Den Anfang machte die Impact-Band, die mit kraftvollen Songs mit christlicher Botschaft für gute Laune sorgte. „Better than life“ und „Lauf ich zu Dir“ gaben den Rhythmus des Abends vor. Bei „Das Privileg zu sein“ lud mich die Band als Gastsänger auf die Bühne ein. Ein besonders schöner Moment für mich, da alle im Kirchenschiff zum Takt der Musik ihre bunten Leuchtarmbänder hin und her schwenkten. Danach betrat Cammbo die Bühne. Auch diese Band spielt gern in Gottesdiensten christliche Lieder. An diesem Abend hatten sie aber in Ergänzung zur Impact-Band aktuelle Songs aus den Charts sowie altbekannte Evergreens im Gepäck. Großer „Jubel“ kam auf, als das Stück mit gleichem Namen gespielt wurde, das viele aus dem Radio kennen. Besonders schön zu erleben war, wie gut die Instrumente und die Gesangseinlagen zusammen harmonieren. Nach einer Pause ging es in umgekehrter Reihenfolge weiter: Cammbo machten dort weiter, wo sie vor der Pause aufgehört hatten, und die Impact-Band heizte mit Songs wie „Ich geb Dich nicht mehr her“ und „Take it all“ dem Publikum nochmal richtig ein. Als Zugabe spielten beide Bands gemeinsam „Got a reason“. Nach gut zwei Stunden entließen Cammbo und die Impact-Band gut 170 glückliche Menschen nach Hause.

Marco Voigt

„Pi-Pa-Po-Piraten“ Kinderkonzert

 „Unmada“, Manfred Kindel

Dank einer großzügigen Spende der Rahnschule war es der Kindertagesstätte möglich „Unmada“, Manfred Kindel, in unser Gemeindehaus einzuladen. Er gab ein stimmungsvolles Konzert für die Kinder. Emma Tasler berichtet: Das war ganz schön, weil er auch Piraten-Lieder mit uns gesungen hat. Als wir Bewegungslieder gesungen haben, durfte ich mit auf die Bühne als Unterstützung. Das Gemeindehaus war unser Piratenschiff und ein Papagei war auch da. Das war vielleicht ein Plappermaul und die Lieder, die wir gesungen haben waren „Alles Banane“ und „Pi-Pa-Po-Piraten“. Um zu testen, ob wir auch nicht seekrank werden, haben wir ein Schunkellied gesungen: Ich war seetauglich. „Los geht’s…“ nun haben wir den Anker eingezogen, alle halfen mit …“ und ziehen, ziehen, ziehen, …puh geschafft“. Jetzt alle Mann Segel setzen, ans Steuer und rudern. Ah, wir kommen in einen Sturm, … so, endlich sind wir aus dem Sturm raus. Das Fernglas wurde genommen: „Land in Sicht“. Wir waren im Indianerland. Der Anker wurde geworfen und alle Mann gingen von Deck. Ein Mädchen und ein Junge wurden auf die Bühne geholt. Gemeinsam wurde aus einer Tasche Indianerschmuck geholt, den die Kinder beim nächsten Lied dann tragen durften. Es wurde ein Lied gesungen, in dem ein Otter vorkam. Wir sangen noch einmal die „Pi-Pa-Po-Piraten“ und zum Abschluss „Alles Banane“.

Emma Tasler

Am 16. November gab es in St. Michael „Gans satt“

Martinsgansessen in St. Michael
Martinsgansessen in St. Michael

Es ist in St. Michel inzwischen zu einer guten Tradition geworden, dass man sich im November zu einem Martinsgansessen trifft. In diesem Jahr fand es allerdings nicht wie in der Vergangenheit an einem Abend, sondern an einem Sonntagmittag nach dem Gottesdienst und einem Orgelcafé statt. Der Kirchenvorstand hatte damit einem Wunsch zahlreicher älterer Gemeindeglieder entsprochen, die nicht mehr so gern im Dunkeln unterwegs sind, oder denen ein solch spätes Essen doch schwer im Magen liegt.

Pastor Voigt konnte dann auch über 70 Essensgäste begrüßen. Er leitete das Essen damit ein, dass er einen Überblick über verschiedene Deutungen des Martinsgansessens gab. So gibt es zahlreiche Legenden, die auf den französischen Bischof Martin von Tours hinweisen. Eine naheliegende Erklärung liegt darin, dass in der Vergangenheit an diesem Tag die Pachtzinsen auch in Form von Naturalien, wie z.B. Gänsen, gezahlt wurden.
Und dann kam der große Auftritt des Suppenküchenteams. Auf großen Schüsseln wurden knusprige Gänsekeulen und Gänsebrüste, Rosenkohl, Rotkohl, Kartoffeln und Klöße an die Tische gebracht. Begleitet von zahlreinen Ahs und Ohs hungriger Gäste. Zum Nachtisch gab es einen Bratapfel in einer leckeren Vanillesoße. Es schmeckte allen sichtlich gut. So war das Martinsgansessen ein schöner Einstieg in die vorweihnachtliche
Zeit.
 

Willy Biermann