Erntedankfest

Erntedankfest

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Aktuelles

Zweiter Anlauf von Esther Bejarano und Microphone Mafia Konzert im März 2018

Plakat Bejarano am 15.3.2018

Benefizkonzert für die Orgel

Plakat vom Benefizkonzert am 21.10.2017

Samuel Harfst und Samuel Koch zu Gast in St. Michael

Samuel und Samuel Konzert

Samuel Harfst: ein deutscher Singer-Songwriter, der es vom Straßenmusiker zum Major-Deal, zum Weltrekordhalter, in die iPhone Werbung und kurze Zeit später ins Vorprogramm von Whitney Houston geschafft hat. Was sich anhört wie ein modernes Märchen ist die Geschichte eines Musikers, der mit seinen Liedern Alt und Jung bewegt. Die Geschichte eines 27-Jährigen, der nun bereits sechs Alben veröffentlicht hat. Sein Name steht für handgemachte Musik mit Charakter. Wer Samuels Lieder hört, kommt aus dem Staunen nicht mehr heraus: aus dem Staunen über die leisen Töne, die ohne Umweg direkt ins Herz wandern, die Nähe schaffen, die berühren und aufwühlen. Über die schlichten und gleichzeitig kunstvoll-kreativen Texte, die mit Tiefgang und Wortgewandtheit beeindrucken und in denen so viel Wahrheit steckt. Und über diesen jungen Mann, der mit seiner Musik die ganze Welt um sich herum auf den Kopf zu stellen scheint.

 

Samuel Koch: Sieben Jahre ist es her, dass Samuel Koch bei „Wetten, dass ..?!“ verunglückte. Sieben Jahre, von denen er sagt: „Hätte ich von Anfang an gewusst, dass ich so lange fast vollständig gelähmt verbringen muss, ich wäre durchgedreht.“ Aber er stellt fest: „Ich habe auch viele Stunden erlebt, die schön und glücklich waren und die mir gezeigt haben, dass es sich öfter lohnt zu leben, als man denkt. Ich habe jeden Tag Gründe zum Lachen, tiefgehende Gespräche, lohnende Herausforderungen. Ich bekomme und gebe hoffentlich viel Liebe. Den negativen Dingen, die ebenfalls täglich da sind, gestehe ich einfach nicht viel Wichtigkeit zu. Nicht zuletzt durch das Schauspielstudium habe ich gelernt, mich darauf zu konzentrieren: Was kann ich? statt ständig zu fragen: Was kann ich nicht? Vielleicht heilt mich Gott ja doch noch, still und leise in der Nacht. Das stelle ich mir manchmal vor: Wie ich die Beine über die Bettkante schwinge und einfach aufstehe, und wie Gott und ich uns verschmitzt anlächeln.“

 

Samuel Koch liest aus einem  Buch „Rolle  vorwärts“. Samuel Harfst mit Band präsentiert Lieder aus seinem neusten Album „Chronik einer Liebe“. Und die beiden erzählen, was sie verbindet. Ein Abend, an dem keiner ist wie der andere: Abende voller Tiefgang und Humor, wo Musik auf Wort trifft. Wo Worte mit Gefühl zu gefühlter Lebensfreude werden.

Konzertlesung Samuel und Samuel

Samuel und Samuel Konzert

Esther Bejarano und Microphone Mafia Konzert

Bejarano

Pastor Marco Voigt im Radio

Kirche im NDR
Kirche im NDR

Haben Sie schon reingehört? „Kreuz und quer: Die Kirchensendung auf Radio Mittelweser“ Immer samstags 18.00 Uhr auf Radio Mittelweser, UKW 103,3

 „In der Woche von Montag, 28. August, bis Samstag, 2. September, spricht P. Marco Voigt die Morgenandacht auf NDR-Kultur und NDR-Info. Dieses Mal zum Thema „Bob Dylan als moderner Prophet“. Immer um 7.50 Uhr auf NDR-Kultur und schon um 5.55 Uhr auf NDR-Info.“

Am Sonntag den 14.5.2017 feiert St. Michael 50 Jahre Orgel, 60 Jahre St. Michael und 500 Jahre Reformation

Orgelsanierung
Die Orgel ist das klingende Herz jeder Kirche. (Stiftung Orgelklang)

Aus diesem Anlass gibt es einen Festgottesdienst in der Kirche, der um 11.00 Uhr beginnt.

Musik aus dem ausgehenden Mittelalter und der Renaissance, also der Zeit Martin Luthers, wird genauso zu hören sein wie moderne Lieder.

Zum Gottesdienst, in dem auch eine Taufe stattfinden wird, wie zum anschließenden Gemeindefest sind Groß und Klein gleichermaßen eingeladen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Die Kindertagesstätte St. Michael bietet mittelalterliche Spiele an. Und zu essen gibt es Sparferkel wie zu Luthers Zeiten, deftige Kutschersuppe und insbesondere für die Kinder Pizza.

Der Flyer zum Fest ist unter dem Reiter Orgelsanierung  zu finden.

Kinder aus St. Michael basteln 500 Lutherrosen

Kinder erstellen Lutherrosen

Die Kinder vom monatlichen Kinderfrühstück in St. Michael freuen sich schon heute auf den 31. Oktober. Denn da findet der große Festgottesdienst zum Reformationsjubiläum statt. Und für dieses Jubiläum – 500 Jahre Reformation – haben sie sich vorgenommen, 500 Lutherrosen aus Fimo zu erstellen.

Beim letzten Kinderfrühstück, das immer von Karin Lünstedt und Dorthe Göbel geleitet wird, ging es schon los: Fleißig wurde das anfangs noch harte Material in den Händen weich geknetet. Schließlich drückte jeder das Luthersiegel mit der berühmten Rose hinein, um es anschließend im Backofen wieder hart werden zu lassen.

Jeder, der zum Gottesdienst am 31. Oktober nach St. Martin kommt, soll eine Lutherrose mit nach Hause nehmen können. Bis dahin werden die Kinder noch fleißig weiter kneten und siegeln.

60 Jahre St. Michael, unsere Kirche im Nordertor

Archiv Foto

Am 12.05.1957 vom damaligen Landesbischoff Dr. Hanns Lilje eingeweiht, prägt sie seitdem das Bild unseres Stadtteils. Sie ist nicht nur architektonisch und städtebaulich eine besondere Kirche, sondern mit den Angeboten für jung und alt hat die Gemeinde sehr zur Lebensqualität im Norden unserer Stadt beigetragen. Eine lebendige Kirchengemeinde hat die Gemeinschaft geprägt und durch Vielfalt lebendig gehalten. Nach dem zweiten Weltkrieg nahm Nienburg eine rasante Bevölkerungsentwicklung. Zu den 13 Tausend Einwohnern vor dem Krieg kamen 12 Tausend Flüchtlinge. Wohnraum und Arbeit für die Menschen zu schaffen, war eine große Herausforderung. Den Industriebetrieben im Norden der Stadt war es zudem wichtig, Fachkräfte zu gewinnen. Nach dem Vorbild der Glasfabriken Heye und Holscher, die Wohnraum und soziale Einrichtungen Ende des 19. Jahrhunderts geschaffen hatten um Facharbeiter an den Standort zu binden, war es nun die Kali-Chemie, die einen vergleichbaren Weg gehen wollte. Gemeinsam mit der Stadt Nienburg wurde nach einem Gebiet gesucht, das nah an der Betriebsstätte lag. Die Wahl fiel auf das Martinsheidegebiet. Als Teil eines Gesamtkonzeptes für die Bebauung der Martinsheide mit Arbeiterwohnungen, Einkaufsmöglichkeiten und einem Kindergarten wurde auch ein kirchliches Zentrum mit der Kirche St. Michael geplant. Die Gesamtplanung wurde der Architektengemeinschaft Peter Hübotter, Dr. Romero und Ledeboer aus Hannover übertragen. Die Realisierung der Wohnungen wurde mit großem Engagement und viel Eigenleistung von den Siedlern vollzogen. Unterschiedliche Meinungen über die Architektur von Wohnungen und der Kirche St. Michael gab es reichlich. Bürgerbeteiligungen fanden mit heftigen Diskussionen im „Noli“, dem Kino im Nordertor, statt. In den Entscheidungsgremien von Kali-Chemie, Stadt und Kirche fand die architektonische und städtebauliche Planung jedoch Zustimmung. An Johanni 1956 (24.06.1956) wurde der Grundstein für St. Michael gelegt. Schon am 22.08.1956 konnte das Richtfest gefeiert werden. Nachdem im April 1957 die Glocken eingeholt wurden, wurde einen Monat später, am Sonntag Kantate, der Kirchweihgottesdienst unter großer Beteiligung der Gemeinde festlich gefeiert. Dem Architekten Peter Hübotter ist es gelungen, die Leitgedanken der Kirchenarchitektur der Nachkriegszeit in einer modernen, künstlerisch hochwertigen Kirche, in St. Michael, zu realisieren. „Ein feste Burg“, als Schutz, und die Öffnung zum Licht durch die West-Ost-Ausrichtung des Kirchenschiffes machen St. Michael zu einem Kirchenbau hochwertiger Qualität. Als ich vor einigen Jahren an der Deutschen Akademie für Städtebau in München einen Vortrag vor Stadtbauräten aus Süddeutschland hielt, begegnete ich Professor Romero, dem Sohn eines der Planer der Martinsheidesiedlung. Er befasste sich intensiv mit Kirchenbauten der Nachkriegszeit und machte Deutschlandweite Exkursionen zu herausragenden Beispielen. Neben der Kirche auf Helgoland ist für ihn St. Michael eine der hervorragenden modernen Kirchen. Die Mandorla im Altarraum, die Dickglasfenster, Türgriffe und die Ott-Orgel machen für ihn das innere der Kirche aus. Vom Dunkel ins Licht ist ein besonderes Erlebnis. Hoffnung und Aufbruch werden deutlich. Das kirchliche Zentrum mit St. Michael war mit seinem vielfältigen Angebot für gemeinschaftliches Leben im Nordertor. Die ev. Jugend hatte ein neues zuhause und zog Jugendliche in großer Zahl an. Zeltlager, Wanderungen, Tischtennis, Laienspiel, Musical, Fasching und Jugendband erzeugten Freude am Miteinander. Seniorenarbeit ist bis heute ein wichtiges Standbein des Gemeindelebens. Mit der „Suppenküche“ und dem Kinderfrühstück sind Angebote für Gemeinschaftserlebnisse entstanden, die von vielen Menschen angenommen werden. Lange Zeit gab es einen Posaunenchor, der von den Kantoren Spiering und Sörensen geleitet wurde, und eine musikalische Bereicherung der Gottesdienste war. Durch den kirchlichen Kindergarten ist stets Fröhlichkeit, Spiel und Spaß in der Gemeinde erlebbar. Als Familienzentrum stellt er sich aktuell den sozialen Anforderungen unserer Gesellschaft. Chancen und Hilfen zu geben gelingt hier in besonderer Weise. Die Kirche St. Michael hat sich inzwischen auch als hervorragender Veranstaltungsort für Musik, Vortrag und Kunst herauskristallisiert. Die Weite des Kirchenraumes, die Öffnung zum Licht und die Qualität der Architektur eröffnen neue Wege, kirchliche Angebote zu präsentieren und in das Gemeindeleben einzubinden. St. Michael glänzt durch Vielfalt. Mitten im Martinsheidegebiet sind sie inzwischen Teil eines Baudenkmals, wie nur wenige aus der Nachkriegszeit gibt. Als deutscher Beitrag auf der EXPO 1958 in Brüssel wurde das Gesamtkonzept Martinsheide/ St. Michael präsentiert. Die erste Arbeitersiedlung nach dem 2. Weltkrieg und die hervorragende städtebauliche und architektonische Leistung haben nicht nur in der Bundesrepublik Deutschland, sondern auch weltweit beeindruckt. Wenn wir die Einbindung der Siedlung und des kirchlichen Zentrums in die Grünplanung des Stadtteils Nordertor betrachten, dann wird ganz schnell klar, dass auch hier Freiräume und Gebäude in Harmonie entstanden sind. Zu dem Sieg im Landeswettbewerb „Grün in der Stadt“ hat diese Planung ganz wesentlich beigetragen. Nach 60 Jahren präsentiert sich die Kirche St. Michael immer noch als Mittelpunkt des Nordertors, als Möglichkeit die örtliche Gemeinschaft zu erleben. Eine moderne Kirche mit Ausstrahlung lädt Sie zum Erlebnis St. Michael ein. Auch diejenigen, die unsere Kirche noch nicht kennen, sind jederzeit herzlich willkommen. Zum 60. Kirchweihfest herzliche Glücks- und Segenswünsche. Rolf Warnecke

60 Jahre Kindertagesstätte St. Michael

60 Jahre Kindertagesstätte St. Michael

Am 3. Dezember 1957 wurde unser Kindergarten im Rahmen der Kali-Chemie-Siedlung eröffnet. In der Chronik der Kirchengemeinde St. Michael findet sich der folgende Text: „Zwei große Tagessräume, ein kleines Spielzimmer und ein weiterer größerer Raum, der mittags für ein erholsames Schläfchen auf rohrgeflochtenen Betten dient und sonst für Bewegungsspiele gedacht ist, bilden die Front nach Südwesten. Ein ausgedehnter Spielplatz mit Sandkiste begrenzt das Gelände. Ein langer Flur, vor dessen Stirnwand sich die moderne Küche befindet, trennt die Tagesräume von dem niedlich aber hygienisch vollendet eingerichteten Wasch- Duschraum. Links vom Eingang befinden sich das Büro der Leiterin Christel Kerwginsky und die Wohnräume der beiden Kindergärtnerinnen Käthe Behrens und Annemarie Schütt. Für 60 Kinder ist der Kindergarten eingerichtet, 30 können ganze Tage, weitere 30 jedoch nur halbe Tage Aufnahme finden, aber alle Plätze sind jetzt schon belegt. Die Elternschaft im Nordertor hat den berechtigten Wunsch, auch ihre Schulkinder dort unterzubringen. Der wird aber erst erfüllt werden können, wenn der eingeplante Kinderhort angebaut werden sollte. Für das leibliche Wohl der Kinder sorgt Frau Emmi Ohland, die gleichzeitig im Kuratorium des Kindergartens sitzt.“ Zur Eröffnung kamen der damalige Bürgermeister Artmann, der Stadtdirektor Dr. Vogler und die Kirchenvorstände der St. Michaels- und St. Martins- Kirchengemeinde. Pastor Werwarth sprach Worte des Dankes an Rat und Verwaltung der Stadt. Seit dem 1. März 1961 werden neben Kindern im Kindergartenalter Hortkinder in St. Michael betreut. Im Oktober 1979 wurde durch Brandstiftung der Kindergarten St. Michael zerstört. Der Schaden wurde in einem ersten Zeitungsartikel auf 200000 bis 300000 DM geschätzt. Unbekannte Täter versuchten ein Fenster aufzubrechen. Als dieses misslang, schlugen sie mit einem Stein die Scheibe ein, entriegelten das Fenster und stiegen in die Räumlichkeiten ein. Offenbar legten sie im Schlafraum des Kindergartens ein Feuer, das großen Schaden anrichtete. 19 Monate nach dem Brand wurde der Neubau des Kindergartens eingeweiht. Am 11. Mai 1981 war die feierliche Schlüsselübergabe. Anfang der 90er wurde das heutige Familiengruppenhaus auf dem Gelände der Kita errichtet, 2012 kam das Krippenhaus für zwei Krippengruppen hinzu. Der „alte“ Kindergarten wurde 2013 abgerissen und vergrößert wieder aufgebaut. Nach einer 1jährigen Bauzeit konnte er 2014 bezogen werden. Die heutige ev.-luth. Kindertagesstätte und Familienzentrum St. Michael wird von 153 Kindern besucht. Die Leiterin der Einrichtung ist Petra Schlemermeyer. 75 Kinder besuchen die Kindergartengruppen GELB, ORANGE und BLAU. 39 Kinder zwischen 1 und 3 Jahren sind in den Krippengruppen GRÜN, REGENBOGEN und KUNTERBUNT 39 Kinder sind im Familiengruppenhaus in den Gruppen LILA und ROT. Die Einrichtung ist von 6.45 bis 17.00 Uhr geöffnet und bietet eine Betreuung für Kinder zwischen 1-12 Jahren an.

Eine Drohne flog über Sankt Michael

 

Termine

21. Oktober 2017,
19 Uhr, St. Michael, Nienburg

Benefizkonzert für die Orgel

Mit dabei sind: Die Impact-Band, Cammbo, Now und die Likados.

Einlass: 18.30 Uhr; Beginn: 19.00 Uhr.

4. November 2017,
20 Uhr, St. Michael, Nienburg

Samuel Harfst und Samuel Koch zu Gast in St. Michael

Am Samstag, den 4. November, sind Samuel Koch und Samuel Harfst zu Gast in der Nienburger Kirche St. Michael in der Martinsheidestraße 8. Karten gibt es im Vorverkauf zu 18,00 Euro bei der Theaterkasse in Nienburg und – falls noch vorhanden – an der Abendkasse zu 20,00 Euro. Die Konzertlesung beginnt um 19.30 Uhr. Einlass ist ab 19.00 Uhr. Die Platzwahl ist frei.

3. Dezember 2017,
18 Uhr, St. Michael, Nienburg

Angelika Milster „Hoffnung“

Und auch Angelika Milster kehrt nach Nienburg zurück! Am Sonntag, den 3. Dezember, wird sie um 18.00 Uhr mit ihrem Programm „Hoffnung“ bei uns in St. Michael zu Gast sein.

 

15. März 2018,
Ab 17 Uhr, St. Michael, Nienburg

Esther Bejarano und Microphone Mafia Konzert

Esther Bejarano ist eine der letzten Überlebenden des Mädchenorchesters aus dem Konzentrationslager Auschwitz. Der Rapper Kutlu Yurtseven ist Mitglied der Initiative „Keupstraße ist überall“ und engagiert sich gegen Rechtsextremismus. Der Eintritt für das Gespräch ist frei. Um 19.00 Uhr beginnt dann das Konzert, dem eine Lesung vorausgeht. Esther Bejarano berichtet aus ihrem Leben und tritt anschließend zusammen mit den Mitgliedern der Microphone Mafia auf. Karten für 10 Euro und ermäßigte Karten für 8 Euro sind an der Abendkasse erhältlich.